Yoga & Corona 

 

Die CoVid19 Pandemie wird uns, so wie es aussieht, zumindest noch über den Herbst und Winter hinaus begleiten. Das betrifft unsere Praxis und vor allem unser gemeinsames Üben in den Yogastudios.

 

Ja, Yoga kann ein gewisses Infektionsrisiko bergen! Es wird immerhin intensiv geatmet, der Lehrer spricht über eine längere Zeit oft recht laut, über den Schweiß verteilen sich Tröpfchen auf Oberflächen wie Matten und Blöcken.

Ich habe meinen Unterricht daher in Abstimmung mit den Studios, in denen ich anzutreffen bin vorübergehend ein bisschen angepasst.

Sollten sich die gesetzlichen Rahmenbedingungen für Yogastudios verändern, werde ich mich daran orientieren.

 

 1) Beim Betreten der Studios und wenn es zB in den Umkleiden etwas enger wird, bitte ich um das Tragen der Mund-Nasen-Schutzmaske. Bitte vergiss auch nicht, bevor Du auf die Matte steigst, noch einmal gründlich die Hände zu waschen oder zu desinfizieren.

 

 2) Ich halte Abstand von den TeilnehmerInnen und es gibt daher vorerst ausschließlich verbales Adjustment und kein Hands-On. Die TeilnehmerInnenzahl ist reduziert, damit auch zwischen den Matten der geforderte Mindestabstand von 1,5m eingehalten werden kann.

 

 3) Bestimmte Atemübungen, die besonders intensiv die Ausatmung ins Zentrum der Praxis rücken werden von mir momentan nicht in die Stunden mit eingebaut.

 

 4) Ich werde auch durch den ganzen Winter hindurch viel lüften. Die Studios drehen die Heizung auf Anschlag und wir bauen regelmäßiges Stoßlüften in die Stunden mit ein. Du kannst helfen, indem Du eine eigene Decke mitbringst, sobald es draußen richtig kalt wird.

 

 5) Apropos: Nimm doch über den Winter lieber Deine eigene Yogamatte mit ins Studio anstatt auf die Leihmatten zurückzugreifen. Falls Du eine Leihmatte brauchst, dann lass diese nach der Stunde einfach liegen, damit ich sie desinfizieren und trocknen lassen kann. Auch Deine eigene Decke und ein eigenes Handtuch sollten nun in Deiner Yoga-Bag nicht fehlen!

 

 6) Ich bitte alle TeilnehmerInnen mit Krankheitssymptomen, seien Sie auch noch so leicht, eine Yoga-Pause einzulegen, daheim zu üben bzw. auf das Online-Yoga Angebot zurückzugreifen. Das betrifft vor allem Husten (Zeit mit dem Rauchen aufzuhören?) und Atemnot sowie erhöhte Temperatur. (Das sind übrigens immer solide Anzeichen, die Gruppenpraxis mal auszulassen) Auch alle Lehrerinnen und Lehrer sind darauf bedacht, nur fit in den Unterricht zu kommen und sind umso mehr bereit heuer die verschnupften Kolleginnen auch spontan zu vertreten.

 

 7) In meiner Verantwortung als Lehrer verhalte ich mich im Alltag besonders vorsichtig, ich halte Abstand, wasche mir die Hände, verzichte auf die meisten sozialen Veranstaltungen und tue alles um eine Infektion zu vermeiden, damit ich dann im Yogastudio niemand anstecken kann. Yoga zu unterrichten und zu üben ist nämlich mit Schutzmaske nicht sinnvoll möglich, daher ist Abstand und Hygiene für mich jetzt ganz besonders wichtig. Ich beschränke Bussi-Bussi und Umarmung momentan auf meine Frau, also freu ich mich wenn wir uns sehen besonders über den klassisch yogischen Namaste-Gruß! 

🙏

Ach übrigens:

Ich bin ein skeptischer Yogi. Als Agnostiker und Anhänger kritischen Denkens sowie der wissenschaftlichen Methode kann ich Dir leider keine das Immunsystem steigernden Atemübungen,  Öle oder Mantras empfehlen.

Ich bin aber überzeugt, dass Deine yogische, gesunde Lebensweise dazu beiträgt Dich kraftvoll und widerstandsfähig zu halten.

Der Verzicht auf Alkohol, Nikotin und tierisches Eiweiß sowie regelmäßige Bewegung am besten an der frischen Luft und Meditation haben nachweislich einen positiven Einfluss auf Deine Verfassung und schützen Dich daher verlässlich vor allerlei Infektionskrankheiten oder sorgen für schnellere und bessere Regeneration.

Hast Du Krankheitssymptome, sprich mit einer Ärztin oder einem Arzt und lass Dich beraten, was zu tun ist.

Machst Du Dir einfach Sorgen um Deine Gesundheit oder die Deiner Liebsten, dann empfehle ich vorerst mal eine Runde in den zu Wald gehen oder am herbstlichen See aufs Wasser hinauszuschauen. Vielleicht schenkst Du Dir nach einer kurzen Yogaeinheit ein paar Minuten extra Meditation oder Savasana.

Und: Sprich über Deine Gefühle! Familie und Freunde sind unter anderem auch dafür da und ich stehe ebenso gern für ein Gespräch zu Verfügung.